🍕Pizza machen👌

Welche Mehlsorte?

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Für einen perfekten Pizzateig spielt die Wahl des Mehls eine entscheidende Rolle. Verschiedene Mehlsorten unterscheiden sich durch ihren Gluten- und Mineralstoffgehalt, was die Elastizität und Konsistenz des Teigs beeinflusst. Hier findest du eine Übersicht über die besten Mehlsorten für Pizzateig und Tipps zur Auswahl des passenden Mehls.

1. Typ 00 – Das traditionelle Pizzamehl aus Italien

Das italienische Typ-00-Mehl gilt als Klassiker für die Herstellung von Pizzateig. Dieses Mehl ist besonders fein gemahlen und hat einen hohen Glutengehalt. Dadurch bekommt der Teig die richtige Elastizität und lässt sich leicht ausrollen. Typ-00-Mehl ist ideal für eine knusprige, dünne Kruste und wird oft in der klassischen neapolitanischen Pizza verwendet.

Vorteile von Typ 00:

Tipp: Achte auf eine Proteinmenge von 10-12 %, damit der Teig stabil bleibt.

2. Typ 550 – Das vielseitige Weizenmehl

Weizenmehl Typ 550 ist in Deutschland die gebräuchlichste Alternative zu Typ 00 und eignet sich gut für Pizzateig. Mit einem etwas höheren Mineralstoffgehalt als Typ 405 ist Typ 550 ideal für Teige, die Struktur und Stabilität benötigen. Es eignet sich sowohl für dünne als auch für etwas dickere Pizzaböden und lässt sich gut in normalen Backöfen verwenden.

Vorteile von Typ 550:

Tipp: Typ 550 ist ideal für die klassische Pizza, wenn Typ 00 nicht verfügbar ist.

3. Typ 405 – Feines Haushaltsmehl

Weizenmehl Typ 405 ist das Standardmehl in vielen Haushalten und eignet sich auch für Pizzateig, ist aber nicht ideal für dünne, knusprige Krusten. Der niedrigere Gluten- und Mineralstoffgehalt kann zu einem weniger elastischen Teig führen, der eher weich und weniger knusprig wird.

Vorteile von Typ 405:

Tipp: Typ 405 kann gut mit Typ 550 oder etwas Hartweizengrieß gemischt werden, um mehr Elastizität zu erreichen.

4. Hartweizengrieß – Für knusprige und rustikale Krusten

Hartweizengrieß oder Semola gibt dem Teig eine besonders rustikale Konsistenz und eignet sich perfekt, wenn du eine knusprige Kruste bevorzugst. Der Teig wird etwas fester und weniger dehnbar, was besonders bei dünnen und knusprigen Böden ideal ist. Hartweizengrieß wird oft zusätzlich zu Typ 00 oder Typ 550 verwendet, um die Kruste noch knuspriger zu machen.

Vorteile von Hartweizengrieß:

Tipp: Mische etwa 10-20 % Hartweizengrieß mit Typ 00 oder Typ 550 für eine ideale Teigstruktur.

5. Dinkelmehl Typ 630 – Für gesündere, aromatische Pizzen

Dinkelmehl ist eine gute Alternative für Weizenmehl und verleiht der Pizza einen leicht nussigen Geschmack. Typ 630 hat ähnliche Backeigenschaften wie Weizenmehl Typ 550, bietet aber oft eine bekömmlichere Option. Durch den niedrigeren Glutengehalt wird der Teig jedoch weniger elastisch und kann etwas brüchiger sein.

Vorteile von Dinkelmehl:

Tipp: Kombiniere Dinkelmehl mit etwas Typ 550 für eine bessere Elastizität des Teigs.

Welches Mehl eignet sich am besten für deinen Pizzateig?

Für die perfekte Pizza wie aus dem italienischen Steinofen ist das Typ-00-Mehl die beste Wahl, besonders wenn du eine dünne und knusprige Kruste möchtest. Typ 550 ist eine hervorragende und vielseitige Alternative, die ebenfalls für gute Ergebnisse sorgt, besonders in einem normalen Backofen. Hartweizengrieß kann hinzugefügt werden, um die Kruste knuspriger zu machen, und Dinkelmehl bringt Abwechslung in den Geschmack für dickere, rustikale Böden.

Tipps für das Arbeiten mit verschiedenen Mehlsorten

Mit dieser Übersicht findest du die perfekte Mehlsorte für deinen Pizzateig – egal, ob du eine traditionelle neapolitanische Pizza oder eine amerikanische Variante bevorzugst.

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